Lesen bildet

Selten waren die Möglichkeiten so vielseitig, zu jedem Thema das richtige Buch zu finden. Ein Sparziergang um die Ecke in den nächsten Bücherladen oder ein Klick ins Internet - Millionen Bücher stehen zur Auswahl. Es ist gerade einmal gut hundert Jahre her, da war das Lesen und der Besitz von eigenen Büchern ein Luxus, den sich nur wenige und vor allem reiche Leute leisten konnten. Die wenigsten konnten schreiben und Mittellose hatten keine Möglichkeit, gesellschaftlich aufzusteigen, da man ihnen den Zutritt zum Gut und zur Verständigung der Menschheit versagte - das Lesen und Schreiben.
Wir können entscheiden, was und ob wir lesen möchten. In der Schule wird Schreiben und Lesen gelehrt und somit stehen den meinsten Menschen vielfältige Möglichkeiten offen, diese Fähgkeiten beliebig einzusetzen.



Studie Stiftung Lesen

Laut Untersuchungen, die die Stiftung Lesen vorstellte, gefällt es 91 Prozent der Kinder in Deutschland, wenn ihnen vorgelesen wird. Auch bei Kindern aus Haushalten mit mittlerer und niedriger Bildung liegt dieser Wert bei 90 beziehungsweise 86 Prozent.
Fast jedes dritte Kind, dem vorgelesen wird, wünscht sich, dass dies öfter geschieht (30 Prozent). Bei Kindern, denen selten oder nie vorgelesen wird, ist es jedes zweite (49 Prozent).
Darüber hinaus zeigt sich, dass Kinder ganz konkrete Vorstellungen haben, welche Geschichten ihnen besonders gut gefallen. So mögen vor allem jüngere Kinder lustige Geschichten. Für Ältere sind eine spannende Handlung und interessante Charakter wichtige Kriterien.